Pflegevorsorge
Die gesetzliche Pflegeversicherung gewährt eine Grundsicherung für ambulante und stationäre Pflege – mehr nicht.
Im Gegenteil: Seit Einführung der Versicherung im Jahre 1995 sind die
Leistungen nicht mehr angepasst worden, real also gesunken.
Aber wir haben ein zusätzliches Problem: Die Menschen werden immer
älter. Dadurch steigt die Zahl der Pflegebedürftigen von jetzt 2,2
Millionen allein bis 2020 auf geschätzte 2,83 Millionen!
Und die Zahl der Jüngeren, die Beiträge bezahlen, wird immer kleiner. Aber die Mehrheit der Politiker hat leider noch nicht den Mut und den Willen gefunden, das Thema grundlegend anzupacken.
So wird die Last auf die Familien und die Pflegekräfte abgewälzt – auch eine Art von Privatisierung...
So
oder so - ohne eigene private Vorsorge kann man nicht entspannt alt
werden. Nach einer aktuellen Umfrage wissen 70% der Befragten, dass Sie
zusätzlich privat vorsorgen müssen. Dazu gibt es verschiedenartige
Versicherungsangebote:
- Tagegeld
- Pflegerente
- Pflegekosten
Vergleichen
Sie nicht Äpfel mit Birnen! Die Leistungsarten, die Bedingungen, nach
denen geleistet wird, und die Beitragshöhe, sind zum Teil sehr
unterschiedlich.
Und weil diese private Vorsorge noch nicht lange existiert, gibt es
wenig Erfahrungen über die Kompetenz und Leistungsstärke der
Versicherer.
Unabhängige, fachkundige Beratung ist gerade hier ihr Geld wert.
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